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Datenhinweise

So erstellen Sie perfekte druckfähige Daten.

Das kleine 1 x 1 der Druckvorstufe und Datenherstellung !

Papiere und Formate

                                          Indigo
Druckbogen                    32 x 46 cm     
Bedruckbare Fläche       30,5 x 44 cm          

Bedruckbare Materialien Indigo

Verschiedenste Papiere von 90 g/m2 bis 300 g/m2, Folien und Haftpapiere, sowie Overheadfolien und Transparentpapiere

Sonstiges

Formate, die kleiner als A4 sind (A5, A6, A7, Visitenkarten), werden von uns per Software automatisch zu mehreren Nutzen montiert.      

Beschnitt

Wenn Bilder oder sonstige Elemente bis an den Formatrand reichen, ist ein "Beschnitt" anzulegen. Das heißt, dass diese Bildelemente ca. 3 mm über das eigentliche Seitenformat gehen. Dies ist nötig, da sonst nach dem Endbeschnitt weiße Kanten (Papierweiß) entstehen können. Eine A4 Seite also auf 210 mm x 297 mm anlegen und Bildrahmen oder farbige Flächen, die bis an das Endformat reichen 3 mm weiter aufziehen. Bitte beachten Sie, dass z.B. bei einer Broschüre, zum Bund hin kein Beschnitt ist.

Programme/Dateiformate

Drucke sind aus fast allen gängigen Apple-Macintosh und PC-Programmen möglich. Standardprogramme und derzeitige Versionen (Stand Juni 09) sind:

Mac: Adobe Acrobat Professionell PDF/X1, X3, QuarkXPress, Freehand, Illustrator, Photoshop, Indesign,

PC: PDF/X1 ,X3 ,QuarkXPress, CorelDraw 11, Photoshop,

Falls Sie ein Quark-EPS liefern, achten Sie bitte darauf, alle Schriften mit einzubetten (Möglich z.B. mit dem Tool "Fontincluder").

Wir drucken natürlich auch gerne von PDF Dateien. Diese sollten aber für den Druck richtig erstellt sein. Nicht jede PDF Datei ist dazu geeignet. Bitte benutzen Sie unsere Distiller Settings, die Sie hier downloaden können.

Bei PDF Daten: Alle Schriften einbetten bzw. Schriften als Kurven oder Pfade umwandeln, kein Komprimierungstyp, kein ICC- und OPI-Profil zuweisen, möglichst als PDF/X3-Datei ohne Dokument-Informationen speichern.
Bei nicht eingebetteten/umgewandelten Schriften kann es zu Belichtungsproblemen führen. Hier übernehmen wir keine Haftung.

Bei EPS-Daten: Alle verwendeten Schriften als Kurven oder Pfade umwandeln, egal aus welchen Programmen. Bei nicht umgewandelten Schriften kann es zu Belichtungsproblemen führen. Hier übernehmen wir keine Haftung.

Bei Jpg-Daten: Ohne Komprimierung speichern, also höchste Qualitätsstufe/niedrigste Komprimierungsrate
Bei Tiff Daten: LZW-Komprimierung erlaubt

CorelDraw (PC)

Die früheren Probleme mit CorelDraw im Printbereich sind weitestgehend behoben. Der häufigste Fehler, der gemacht wird ist der, platzierte Bilder im RGB-Modus, als JPEG oder irgendwelchen exotischen Formaten mitzuliefern.
Bitte die Bilder immer als TIFF oder EPS (Schriften einbetten!) im CMYK Modus speichern. Schriften am besten in Kurven umwandeln. Noch besser ist es, ein fertiges "platzierbares EPS" zu liefern. Hierfür einfach die Dateien aus Corel Draw 9.0 als "EPS platzierbar" (mit Bildkennsatz TIFF, 8 Bit, 72 dpi) exportieren, und die Schriften in Pfade umwandeln. Bitte beachten Sie, dass beim Exportieren alle Ebenen mit exportiert werden (auch die nicht sichtbaren). Das bedeutet, dass vorher die nicht zu druckenden Elemente gelöscht werden müssen. Bitmaps als CMYK, Farbverlaufstreifen 256, "Farbverwaltung" liefern, dabei "OPI" deaktivieren. Unter Rubrik "Erweitert" geben Sie PostScript Level 2 ein, als Begrenzungsrahmen "Seite" und den Randanschnittbereich mit 3 mm anlegen. Und denken Sie immer daran, einen Ausdruck oder zumindest ein Kontroll-PDF mitzuliefern.

Schriften (Mac/PC)

Als Grundregel gilt: Liefern Sie alle verwendeten Zeichensätze mit – auch die Schriften die von platzierten EPS-Dateien gebraucht werden. Bei PDF-Dateien sollten alle Schriften direkt eingebettet sein. Dies gilt auch für PowerPoint-Dateien, beim Sichern der Präsentation "TrueType mit einbetten" anklicken.

Informieren Sie uns, wenn Sie Fonts benutzen, die verändert oder speziell konvertiert wurden, damit wir dies beim Druck berücksichtigen können. Dem Auftrag immer einen Ausdruck (und sei es nur ein s/w Ausdruck) beilegen, damit wir eventuelle Schriftenkonflikte erkennen können. Generell alle Schriften in Kurven umwandeln, wenn das Programm diese Möglichkeit bietet (z.B. Freehand, CorelDraw und Illustrator).

Post Script (PS)-Dateien bitte nur nach Rücksprache liefern.

Bilder + Grafiken: Qualität + Auflösungen

Die Qualität und Beschaffenheit Ihrer Daten bestimmt wesentlich das Druckergebnis. Die Indigo druckt mit einer Auflösung von 800 dpi, und die Speedmaster mit 2540 dpi. Wenn Sie auf Ihrem Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ein ansprechendes Ergebnis erzielen, heißt das nicht zwangsläufig, dass dieses bei uns auch so ist. Denn: um so höher die Auflösung im Druck, um so mehr kommen auch die Schwächen und Stärken der Daten zum Vorschein. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich vorab einen Proof machen.

Optimale Auflösungen sind:
Bilder für den Offsetdruck: 300-350 dpi
Bilder für die Indigo: 250-300 dpi
Bitmaps: 1200 dpi

Bilder + Grafiken: Dateiformate

Bei den gelieferten Daten müssen alle Farben als Vierfarb-Prozessfarben (CMYK-Modus) angelegt werden. Freigestellte Bilder und Grafiken müssen einen gesicherten Beschneidungspfad haben. EPS-Dateien bitte ohne Auflösungsvorgabe, Rasterweiten und Winkelungen anlegen, da diese im RIP vorgegeben werden.

EPS Dateien nicht als JPEG kodieren, sondern Binär abspeichern. Eine Datenkompression sollte nicht vorgenommen werden. Nur TIFF-Dateien können eine LZW Komprimierung haben.

Dateien, die Sie nach dem Platzieren in Ihrem Seitenlayoutprogramm noch einmal verändern, müssen unbedingt aktualisiert werden, da sonst die alte Version verwendet wird. Liefern Sie grundsätzlich alle verwendeten Schriftarten (auch die in EPS-Dateien verwendeten Schriften) sowie platzierte EPS- oder TIFF- Dateien mit.

Bilder + Grafiken: Farben

Wir drucken grundsätzlich im CMYK-Modus nach Euroskala. Alle Volltöne sollten daher als Vierfarb-Prozessfarben angelegt sein. Es gibt für alle Volltöne Umrechnungswerte. Die Programme schlagen diese häufig vor. Beachten Sie bei den Umrechnungswerten, die das Programm vorschlägt, die genaue Bezeichnung der Farbe – es gibt z.B. immer zwei Werte, einen für gestrichenes (coated) und einen für ungestrichenes (uncoated) Papier. Leider sind die Umrechnungswerte der Programme nicht immer ideal. Besser ist es, diese in einer Farbfibel nachzuprüfen. Denn in guten Farbfibeln kann man erkennen, wie nah der CMYK-Modus den Vollton simuliert (Man kann leider nicht alle Volltöne 100%ig erreichen). Eine gute Farbfibel ist ein Muss für alle Grafiker, um die nötige Sicherheit zu haben. Eine Farbfibel bekommt man in jedem guten grafischen Fachhandel.

Bilder + Grafiken: Verläufe

Für die Erstellung von Verläufen am besten immer die neuesten Programmversionen benutzen. Bevorzugt Illustrator oder Photoshop. Wenn Sie Stufen im Verlauf gänzlich vermeiden wollen, legen Sie den Verlauf in Photoshop an und fügen über den Störungsfilter leichte Störungen ein.

Überdrucken

"Überdrucken" bedeutet, dass ein Bild- oder Textelement auf dessen Hintergrundfläche nicht ausgespart wird. Soll z.B. ein roter Text auf einem schwarzen Hintergrund überdrucken, erscheint dieser Text schwarz und ist nicht mehr zu sehen. Der Grund hierfür ist, dass im Offsetdruck mit lasierenden Farben und nicht mit deckenden Farben gedruckt wird. Deshalb farbige Texte, die auf einem farbigen Hintergrund stehen, bitte in Ihrem Programm auf "Aussparen" stellen. Ist die Hintergrundfarbe dunkler als die Textfarbe, kann z.B. in Quark auch eine negative Überfüllung eingegeben werden. Schwarze Texte sollten dagegen immer überdrucken. Kontrollieren Sie diese Einstellung auch bei Freehand-Logos, die auf einem farbigen Hintergrund stehen.

Überfüllung

Farbiger Text auf Bildern oder farbigem Hintergrund sind in Quark automatisch mit 0.144 pt überfüllt. Dieser Text erscheint wie fettgestellt, besonders wenn der Hintergrund heller ist. Um diesen Effekt zu vermeiden, können Sie die Überfüllung auf "Aussparen" stellen oder eine negative Überfüllung angeben.

Die Überfüllung nur bei dunklerer Hintergrundfarbe benutzen. Sind beide Farben gleich dunkel oder hell, z.B. roter Text in blauer Fläche, dann sollten Sie den Text mit 0.07 pt überfüllen.
Bei Dateien für die Indigo brauchen Überfüllungen nicht beachtet zu werden.

Datenträger/-transfer

Verwendete Datenträger:

Alle gängigen Datenträger, z.B. CD, DVD, USB-Stick, Ext. Festplatte etc.

Außerdem können Sie uns die Daten zusenden:

* Per E-Mail (bis 10 MB): daten@albertbauerprint.com
(Nur Daten an diese Adresse. Keine Aufträge!)
* Per Upload (unbegrenzt) unter https://upload.hamburger-digitaldruck.de. Die Datensendung per HTTPS-Upload ist eine sichere, verschlüsselte Verbindung für Kunden mit einem leistungsstarken Internet-Zugang. Den Upload-Link erhalten Sie von uns auf Wunsch per E-Mail.


Variable Daten/Personalisierte Dokumente.

Die Reinzeichnung sollte am besten mit Quark bzw. Indesign erstellt worden sein. Richten Sie die Textrahmen in der gewünschten Typo und Größe mit den zu personalisierenden Feldern ein (Sehr geehrter Herr Mustermann, Musterstr., Musterstadt etc.).

Die Basis für eine korrekte Personalisierung ist die Adressdatei. Eine schlechte Adressdatei ist häufig der Ursprung für einen Fehler. Daher bitten wir Sie, Folgendes zu beachten:

Die Adress-Datei im Datenbankformat z.B. Excel-, Access- oder als Text-Datei (mit Tab getrennt) liefern. Bevorzugt arbeiten wir mit Excel-Dateien.

Für einen Brief sollte die Anrede "Herr" + "Frau" oder noch besser "geehrter Herr", "geehrte Frau" ggf. beides vorhanden sein. Bitte führen Sie die Spalten konsequent, denn wir können Personalisierungen immer nur nach einer Logik gleichzeitig aufbauen. Achten Sie ebenfalls darauf, dass jede Spalte richtig bezeichnet und zugeordnet ist.

Achten Sie ebenfallls darauf, dass sich in den Daten der Folder keine Leerzeichen vor oder hinter den Informationen befinden, da diese abgebildet werden (z.B. "Herr   Mustermann" oder "20099   Hamburg").